Schwimmschule Delphin

Schwimmschule Delphin Hollenstedt

 

Jahnstr. 10

21279 Hollenstedt

 

Tel.: (+49) 04165-21 81 91

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Schwimmschule Delphin
Schwimmschule Delphin
 
 
 

Pingus (ab 2 - 2,5 Jahre) ohne Eltern

PINGUs - was ist das?

 

Nach der Definition der Schwimmschule DELPHIN stellen die PINGU-Kurse das Bindeglied zwischen dem “reinen Mutter/Vater und Kind” Schwimmen, wo die Kinder in erster Linie auf die Mutter (oder natĂŒrlich den Vater) konzentriert sind und den anschließenden AnfĂ€nger-Schwimmkursen dar, wo die Aufmerksamkeit der Kinder dann ausschließlich dem Schwimmlehrer und dem Schwimmenlernen gewidmet sein soll.

 

Die Kinder nutzen ihre PINGU Zeit, um die Einsicht zu erwerben, dass ihre schwimmerischen FĂ€higkeiten nicht an die Person von Mutter/Vater gebunden sind, sondern in ihnen selbst liegen. Deshalb ĂŒbernimmt hier der Kursleiter nicht einfach die Rolle von Mutter/Vater, (das wĂŒrde die AbhĂ€ngigkeit nur verlagern), sondern Ziel ist es vielmehr, den Kindern zu vermitteln, ihre eigenen FĂ€higkeiten selbststĂ€ndig einzusetzen und einzuschĂ€tzen.

 

Das Vertrauen der Eltern und Kinder zum Kursleiter, sowie eine genaue Absprache der meist mehrwöchigen "Übergangsphase" ermöglichen das vorsichtige Hineinwachsen in die Kursform der "großen Kinder", die bereits nur mit dem Kursleiter schwimmen dĂŒrfen und fortan von den Eltern von außen bestaunt werden. Die PINGU-Phase ist also eine Zeit des “SelbststĂ€ndig-sein-Übens” bis es “ernst” wird, wenn in den AnfĂ€nger-Schwimmkursen das “SelbststĂ€ndig-Sein” gebraucht wird.

 

FĂŒr das erfolgreiche Bestehen dieser kritischen Übergangsphase ist vor allem die StabilitĂ€t des hĂ€uslichen und sozialen Umfeldes entscheidend. So ist gerade hier die Erfahrung und das EinfĂŒhlungsvermögen unserer besten Kursleiter gefragt, denn es gilt neben der Stundengestaltung einerseits, zögerliche Eltern und Kinder behutsam zum "Loslassen" zu bewegen und andererseits besonders forsche Eltern im Sinne ihrer Kinder ein wenig zurĂŒck zu halten!

 

Ist diese "zweite Abnabelung" erfolgreich verlaufen, werden die Kinder ihr Können an bekannten Übungen und Spielen festigen, sowie ihre KrĂ€fte weiter entwickeln und besser einschĂ€tzen lernen. Neue motorische Lernprozesse werden durch vielfĂ€ltige, entwicklungsgerechte Übungen gefördert.

 

Der rĂŒcksichtsvolle Umgang miteinander wird ebenso geĂŒbt wie das Verhalten in kritischen Situationen. Sicherheit steht an oberster Stelle. Das Einhalten von Spielregeln gehört immer dazu. Geduld, Vertrauen und viel Lob, der nun nur noch zuschauenden Eltern verstĂ€rken den Erfolg.

 

Noch ein paar Anmerkungen:

 

Die Kinder sollten FREIWILLIG allein mit dem Kursleiter oder der Kursleiterin ins Wasser gehen und VERSTEHEN, dass sie von den Eltern nicht etwa allein “gelassen” werden, sondern sich allein “behaupten” dĂŒrfen (hierfĂŒr brauchen alle etwas Geduld und manchmal auch etwas mehr!).

 

Dieses VerstĂ€ndnis der Kinder stellt sich frĂŒhestens mit 2 Jahren, mnachmal spĂ€ter (fast immer bis Kindergartenalter) ein. Die kleinen PINGUS sollten ĂŒber eine große Portion VERTRAUEN verfĂŒgen: Vertrauen in die Eltern, die ihnen ZU-trauen, dies allein zu meistern, Vertrauen in die Kursleitung und Vertrautheit mit dem Wasser und - last but not least,   SELBSTVERTRAUEN!


Eltern sollten sich, bevor sie diesen Schritt mit ihren Kindern gehen, absolut klar darĂŒber sein, dass sie, zumindest fĂŒr 45 Minuten, ihre AutoritĂ€t und ihr Vertrauen vollstĂ€ndig an den Kursleiter ĂŒbertragen. Dazu gehört auch, dem Drang zu widerstehen, Kind oder Kursleiter zu Hilfe zu springen, zu soufflieren oder irgendwie von außen in den Unterricht einzugreifen. Solch Verhalten macht die Position des Kursleiters und die Absicht der Eltern in den Augen der Kinder unglaubwĂŒrdig.

 

Erschwerend fĂŒr einen PINGU-Start, können so einschneidende VerĂ€nderungen im Alltag des Kindes, wie z.B. die AnkĂŒndigung weiteren Familienzuwachses, Umzug, Kindergartenbeginn oder Ă€hnliches sein – hier kann es zu Blockaden auf Seiten des Kindes kommen - muss es aber nicht.

 

Die Kursleiter und die Teamleitung der Schwimmschule DELPHIN bemĂŒhen sich natĂŒrlich, den Eltern den jeweils angemessenen Kurs fĂŒr ihr Kind vorzuschlagen, vorschreiben möchten sie es aber nicht. Wenn Sie also Ihr Kind in die “SelbststĂ€ndigkeit entlassen” möchten, stellen Sie sicher, dass möglichst viele der genannten Voraussetzungen erfĂŒllt sind.

 

Ein zu frĂŒher oder vom Zeitpunkt ungĂŒnstig gewĂ€hlter Start kann sich negativ auf das Selbstvertrauen der Kinder und auf ihr Vertrauen in die Eltern und Lehrer auswirken - und dies natĂŒrlich nicht nur im Wasser.

 

Wenn Ihr Kind also noch keine 100%igen PINGU-Signale gibt, genießen Sie die Gemeinsamkeit der Mutter- und Kindgruppen noch eine Weile! Es ist höchstwahrscheinlich eine der letzten Gelegenheiten mit Ihrem Kind 45 Minuten konzentriert, in großer körperlicher NĂ€he zusammen zu sein. Viel zu schnell kommt die Zeit, da wirklich “gemeinsame” Unternehmungen nur noch selten sind - Kindergarten, Schule - u.s.w.

 

Von außen sichtbar ist in diesen Gruppen: Spaß, Bewegung, Singen, rein ins Wasser, raus aus dem Wasser, Springen, Rutschen, usw. TatsĂ€chlich testen die Kinder ihre Grenzen. Sie wissen oder glauben zu wissen, was sie können und setzen dies in unterschiedlichster Form um. Freiwilligkeit ist Voraussetzung fĂŒr den Spaß am Ausprobieren. Die Kinder erarbeiten sich ihre Lernerfolge fast allein, indem sie bekannte Elemente wie springen, tauchen, rutschen etc. in ganz unterschiedlicher Form im Spiel einsetzen.

 

Ein zu fester und starrer Stundenaufbau in diesem Alter wĂŒrde den Forschungsdrang und die wechselnde KonzentrationsfĂ€higkeit und Kondition der Kinder ignorieren. PINGU-Zeit ist “Probierzeit”, Lernen durch Spielen (wobei natĂŒrlich Aufgabe des Kursleiters ist, das Spiel in die gewĂŒnschte Richtung zu steuern), GROSS zu sein, aber auch noch ein bisschen KLEIN sein dĂŒrfen. Die PINGU-Zeit ist zu Ende, wenn die Kinder soweit sind, nicht nur 45 Minuten Unterrichtszeit mit Spiel und Spaß sowie etlichen "Aus-Zeiten" gut durch zu halten, sondern darĂŒber hinaus offensichtlich neue “Herausforderungen” suchen, mutiger, gelegentlich auch ĂŒbermĂŒtig werden und sie in der Lage sind, einem Lehrer 45 Minuten lang ĂŒberwiegend ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Auch fĂŒr den Übergang aus den PINGU- in die AnfĂ€nger-Kurse gibt es Voraussetzungen, die in Absprache mit dem PINGU-Kursleiter und beim Probeschwimmen mit dem zukĂŒnftigen Schwimmlehrer „abgeklopft“ werden, bevor der nĂ€chste Schritt folgt.

 

Um unser Angebot kennen zu lernen, vereinbaren Sie bitte einen unverbindlichen und kostenlosen Probeschwimmtermin mit uns.

 

Ihr DELPHIN-Team

 
 
 
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